Vom Bereichsleiter zum Strategen: So nehmen Sie als CIO die Rolle ein, die heute erwartet wird

KI, Daten, Plattformen, Automatisierung: Technologie entscheidet heute über Wachstum und Resilienz. Die Rolle der IT und deren Relevanz hat in den letzten Jahren viel Auftrieb erhalten. Doch viele CIOs erleben, dass ihre Rolle in der Realität anders aussieht: dominiert von Betrieb, Abstimmung und Rechtfertigung. Wir zeigen, wie Sie aus dieser Falle herauskommen und im Führungskreis die Wirkung entfalten, die heute von Ihnen erwartet wird. Was auf dem Spiel steht Die Erwartung an die IT geht schon lange über Bereitstellung hinaus. Heute wird erwartet, dass IT vor allem mitgestaltend wirkt. In der Studie zur Business-IT-Fusion nennen 74 % der Befragten die Digitalisierung von Geschäftsprozessen als Haupttreiber dafür, Business und IT enger zu verzahnen. Weitere 63 % nennen Cloud, KI und Automatisierung. Die Verzahnung wird also bereits als notwendig angesehen. Nur wie wird sie wirksam? Genau hier scheitert es. 77 % der Befragten nennen unklare Verantwortlichkeiten als die zentrale Hürde. Und Gartner liefert die Folge in Zahlen: Nur 48 % der digitalen Initiativen erreichen ihre Business-Ziele. Bei den „Digital Vanguards“, den digitalen Vorreitern, sind es 71 %. Der Unterschied liegt darin, dass CIOs und CxOs digitale Vorhaben gemeinsam verantworten, statt im alten Muster „IT liefert, Business sponsert“ zu verharren. Das ist die Lücke, die heute Wirkung kostet. Und es ist die Lücke, in der Ihre Rolle als CIO neu definiert wird.

Drei Stufen: Wo steht Ihre IT-Führung heute?

Die strategische Wirkung eines CIO entscheidet sich an der Frage, wann er in Entscheidungen eingebunden ist. Drei Stufen helfen bei der Selbstdiagnose:

wo steht ihre it fuehrung

 

Die meisten CIOs stehen zwischen Stufe 1 und 2. Die Frage ist: Was hält sie dort?

Was den Unterschied zur dritten Stufe macht

Drei Hebel sind entscheidend — und sie greifen ineinander.

1. Glaubwürdigkeit durch verlässlichen Betrieb
Strategische Mitgestaltung funktioniert nur, wenn die operative Basis steht. Aber: Wer den Betrieb selbst verantwortet, hat keinen Kopf für Strategie. Der Schlüssel liegt in klarer Delegation, belastbaren Strukturen und einem Team, das den Betrieb auch ohne Ihre tägliche Steuerung ermöglicht. Das ist die erste Voraussetzung und der häufigste Engpass.

2. Wirksamkeit durch fundierte Entscheidungsbeiträge.<
Im Führungskreis zählt die geschäftliche Konsequenz. Wer Alternativen, Chancen und Risiken aus IT-Perspektive in der Sprache des Geschäfts vorlegt und mit Kennzahlen unterlegt, die Finance und Operations verstehen, argumentiert auf Augenhöhe.

3. Verbindlichkeit durch das Adressieren der harten Fragen.
Verbindliches Handeln wird im Führungskreis erst möglich, wenn jemand die unbequemen Themen sichtbar macht: Macht- und Budgetverschiebungen, wenn neue Plattformen Spielräume verändern. Rollenwechsel, wenn Entscheidungen näher an den Produkten getroffen werden. Klare Priorisierungen, wenn Ressourcen umgeschichtet werden müssen. Genau hier liegt die strategische Leistung des CIO — er erzeugt geteilte Verantwortung.

Die eigentliche Leistung: Aus Zustimmung wird Handeln

Der Unterschied zwischen einem CIO, der gehört wird, und einem CIO, der die Ausrichtung prägt, liegt darin, ob er den Führungskreis zu verbindlichen Entscheidungen bringt, auch dann, wenn diese unbequem sind.

Das ist die Fähigkeit, gemeinsam mit CEO, CFO, CHRO und Fachbereichen die Rahmen zu schaffen, in denen digitale Vorhaben wirksam gemacht werden. Aber wie kommt der CIO in diese Rolle? Viele Versuche scheitern häufig daran, dass trotz der Zustimmung im Führungskreis vieles beim Alten bleibt. Die Ursachen hierfür sind häufig in der Budgetverantwortung, dem Zielsystem den Gewohnheiten oder auch den Machstrukturen zu finden.

Business-IT-Verzahnung verändert massiv Entscheidungen, die Budgetsteuerung, Zielsysteme und Machtstrukturen. Sichtbar wird das in Konflikten: Fachbereiche wollen Geschwindigkeit, aber nicht immer gemeinsame Ergebnisverantwortung. IT will Wirkung ermöglichen, aber nicht jede Kontrolle abgeben. Der Führungskreis will Transformation, aber oft ohne harte Priorisierungsentscheidungen. Wenn der CIO die strategische Rolle einnehmen will, benötigt er auf diese Fragen eine Antwort.

Wie wir Sie in die strategische Rolle begleiten

Unser Vorgehen in drei Phasen:

Phase 1 — Ausgangslage bestimmen.
Wir machen sichtbar, wo Ihre IT-Führung heute steht, innerhalb der IT und im Führungskreis. Welche Muster halten Sie auf welcher Stufe?

Phase 2 — Zielbild schärfen.
Wir definieren die Rolle, die Sie künftig einnehmen sollen — welche Beiträge im Führungskreis erwartet werden, welche Kennzahlen dafür notwendig sind und welche strukturellen Voraussetzungen geschaffen werden müssen.

Phase 3 — Voraussetzungen schaffen und Umsetzung begleiten.
Wir sorgen dafür, dass Sie operativ Kapazität für die strategische Rolle gewinnen, dass Priorisierung und Verantwortlichkeiten innerhalb der IT überarbeitet werden und dass Sie im Führungskreis mit den richtigen Beiträgen, Kennzahlen und einem belastbaren Reporting auftreten.

Strategische CIOs gestalten den Übergang aktiv

Wir helfen CIOs dabei, aus operativer Bindung herauszukommen und im Führungskreis die Rolle einzunehmen, die heute über die Wirksamkeit digitaler Investitionen entscheidet.


1Komus et al. (2026): Von der Schatten-IT zur Business-IT-Fusion. Hochschule Koblenz. https://www.hs-koblenz.de/it-fusion (S. 31)

2 Gartner (2024): Gartner Survey Reveals That Only 48% of Digital Initiatives Meet or Exceed Their Business Outcome Targets. Gartner. https://www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2024-10-22-gartner-survey-reveals-that-only-48-percent-of-digital-initiatives-meet-or-exceed-their-business-outcome-targets

Ansprechpartner Lars Vollmer

Ihr Ansprechpartner:

Lars Vollmer

Associate Partner

Mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Neuausrichtung von Unternehmen und Abteilungen, der Entwicklung und Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben und der Auswahl geeigneter Software. Digital Transformation Manager, Mediator und systemischer Berater.

Mobil: +49 151 70430847
lars.vollmer@insentis.com

 

Services

Strategie &
Organisation

Geschäftsmodelle,
Struktur,
Ausrichtung

Stoßen Sie immer wieder auf widersprüchliche Prioritäten, unklare Rollen oder Entscheidungsblockaden, die die Umsetzung Ihrer Strategie bremsen?

In vielen Unternehmen entstehen gute Ideen, doch auf dem Weg in die Umsetzung verlieren sie sich zwischen Silos, widersprüchlichen Prioritäten und unklaren Verantwortlichkeiten. Entscheidungen dauern zu lange, die Organisation verliert an Energie und Zielklarheit.
Wie lässt sich ein Organisationsmodell gestalten, das Orientierung gibt, Verantwortung fördert und die Umsetzung beschleunigt?

Insentis entwickelt mit Ihnen ein klares Zielbild mit Prioritäten, eindeutige Rollen und Entscheidungsrechte sowie eine Entscheidungs- und Gremienlogik, die Umsetzung trägt. Ergänzt um klare Übergaben und einen verlässlichen Steuerungsrhythmus entsteht eine Organisation, die fokussiert entscheidet und verlässlich umsetzt – mit messbaren Ergebnissen.

Prozesse &
Technologie

Betriebsmodelle,
Prozessoptimierung,
moderne Tools

Sind Prozesse digital, aber nicht wirklich durchgängig?

Historisch gewachsene Abläufe und Medienbrüche erschweren heute effiziente Zusammenarbeit. Die Vielzahl an unterschiedlichen Systemen, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten führt zu Reibungsverlusten, Ineffizienz und stockender Digitalisierung.

Insentis entwickelt Zielbetriebsmodelle mit klaren Rollen, durchgängigen Prozessen und messbaren Kennzahlen. Wir verbinden operative Realität mit strategischer Zielsetzung und sorgen für reibungslose Schnittstellen. So entsteht eine Organisation, die Effizienz, Stabilität und Anpassungsfähigkeit vereint.

Transformation
& Entwicklung

Change-Management,
Qualifizierung,
Projektsteuerung

Stoßen Sie immer wieder auf stockende Umsetzung oder Überlastung im Alltag, die Ihre Transformation ausbremsen?

In vielen Unternehmen sollen Transformationsvorhaben „nebenher“ laufen. Im Ergebnis dauern Entscheidungen viel zu lang, Prioritäten wechseln und es bleibt zu wenig Zeit, um Neues sauber einzuführen. Teams sind unsicher, was verbindlich gilt. So entstehen Verzögerungen, Nacharbeit und unnötiger Aufwand.

Wie gelingt es, Vorhaben so zu führen und zu steuern, dass sie im Betrieb wirksam werden?

Insentis macht Umsetzung verlässlich. Wir stärken Führung in der Umsetzung, klären Entscheidungswege und etablieren einen Umsetzungsrhythmus, der Fortschritt sichtbar macht. Befähigung ist bei uns kein Extraprogramm, sondern Teil der Führungs- und Managementarbeit. Engpässe werden früh erkannt und gelöst, Risiken aktiv gesteuert – damit Ergebnisse planbarer erreicht werden.
Fokusthemen

Business Consulting

Wie implementieren Sie KI erfolgreich?

Die meisten KI-Implementierungen scheitern an verschiedenen strukturellen Problemen. Hinzu kommt: Unternehmen starten einen Piloten, führen ein externes Tool ein oder entscheiden über Eigenentwicklung versus Einkauf. Jedes Szenario stellt andere Anforderungen an Governance, Technologie und Kompetenz.

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Business Consulting

Bereichsleiter oder Stratege?

So nehmen Sie als CIO die Rolle ein, die heute erwartet wird. Treiben Sie die IT oder werden Sie von der IT getrieben?

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Business Consulting

Verstehen Sie HR als strategische Führungsfunktion?

Neue Jobprofile, Digitalisierung, KI — mit diesen Themen rücken auch die Mitarbeitenden mit ihren Fähigkeiten immer mehr in den Mittelpunkt unternehmerischer Steuerung. Aufgaben verschieben sich, Kompetenzen stoßen an ihre Grenzen. HR wäre die naheliegende Funktion, um diese Entwicklungen zu steuern — als strategischer Partner und Mitgestalter.

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FutureReady

Insentis FutureReady Framework

Sind Sie FutureReady?
Unser Beratungsframework to go in Kooperation mit Great Place to Work®

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Best Practices

Governance und
Change-Management
für Digitalisierungs-
programme

Ausgangslage

Eine Digitalisierungsagenda war vorhanden, aber die Umsetzung geriet ins Stocken: zu viele Baustellen, unsichere Prioritäten, Überlast in Teams und Führung.

Herausforderung

Die größte Hürde bestand darin, die ausufernden Einzelmaßnahmen wieder unter Kontrolle zu bringen. Die fehlende Synchronisation zwischen technischer und organisatorischer Umsetzung führte zu hohen Umsetzungsrisiken. Zudem mangelte es an einer klaren Governance-Struktur, wodurch Prioritäten unklar blieben und Führungskräfte keine einheitliche Richtung vorgeben konnten. Die ständige Überlastung drohte die gesamte Transformation und die Motivation der beteiligten Mitarbeiter nachhaltig zu gefährden.

Insentis Beitrag

Mit CHRO und CIO haben wir die Transformation als Gesamtprogramm strukturiert: Fokus herstellen, Umsetzungsrisiken sichtbar machen und Change-/Qualifizierungsbausteine an die Programmsteuerung anbinden (wer entscheidet was, in welchem Takt). Zusätzlich haben wir ein klares Kommunikationsformat etabliert, damit Entscheidungen, Prioritäten und Fortschritt regelmäßig transparent werden und Führungskräfte konsistent ausrichten können.

Ergebnis

Ein führbarer Umsetzungsfahrplan mit klaren Entscheidungen, Verantwortlichkeiten und Steuerungstakt – so dass technische und organisatorische Arbeit im gleichen Rhythmus geführt wird.

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HR-Software-
auswahl und
strategische
Neuausrichtung
im HR

Ausgangslage

Ein bundesweiter Dachverband richtete seine Personalabteilung strategisch neu aus, um veränderten Rahmenbedingungen, anstehenden Renteneintritten und neuen Rekrutierungszielen gerecht zu werden. Ziel war es, die HR-Organisation zukunftsfähig aufzustellen und eine neue HR-Software einzuführen.

Herausforderung

Die größte Hürde bestand in dem äußerst ambitionierten Zeitplan: Die Auswahl und vollständige Ablösung der bestehenden HR-Software musste innerhalb von nur acht Monaten realisiert werden. Erschwerend kam hinzu, dass die Fachabteilung über kaum Erfahrung im Projektmanagement verfügte. Zudem erforderte das Vorhaben eine kontinuierliche, engmaschige Abstimmung und Integration mit der zentralen IT- und Digitalisierungsabteilung, um technische und prozessuale Reibungsverluste zu vermeiden.

Insentis Beitrag

Wir steuerten den kompletten Software-Auswahl- und Verhandlungsprozess methodisch und moderierend. Anschließend begleiteten wir die Implementierung inklusive Daten- und Schnittstellenmanagement. Parallel konzipierten wir die zukunftsfähige Neuausrichtung der Personalabteilung mit Fokus auf Prozess- und Fähigkeitenmanagement. Durch eine klare Umsetzungsroadmap, gezieltes Change Management und die aktive Koordination aller Stakeholder führten wir das Team sicher durch die Transformation.

Ergebnis

Innerhalb von nur drei Monaten ab Beauftragung wurde der Vertrag für das neue HR-Tool unterzeichnet. Die Software wurde inklusive aller Datenimporte und Schnittstellen erfolgreich implementiert. Die Personalabteilung verfügt nun über ein zukunftsfähiges Konzept für die digitale Transformation. Durch die enge Einbindung der IT wurden Prozessorganisation und Datenmanagement optimal verzahnt.

Strategische
CRM-Beratung für
kommunale
Versorgungsbetriebe

Ausgangslage

Ein kommunaler Energieversorger plante die Einführung eines CRM-Systems. Ziel war es, die exakten Anforderungen an Organisation, Prozesse und Technologie zu definieren und zu klären, ob die bestehende IT-Landschaft ausreicht oder ein spezialisiertes CRM-Tool beschafft werden muss.

Herausforderung

Eine zentrale Hürde waren die stark voneinander abweichenden Vorstellungen und Prioritäten der verantwortlichen Führungskräfte in Bezug auf das zukünftige Kundenmanagement. Diese unterschiedlichen Sichtweisen mussten zunächst synchronisiert werden. Zudem bestand ein erhebliches Risiko für die spätere Umsetzung, da die Führungsebene durch das intensive operative Tagesgeschäft zeitlich enorm stark belastet war und kaum freie Kapazitäten für strategische Transformationsprojekte aufwies.

Insentis Beitrag

Zu Beginn führten wir über gezielte Interviews eine umfassende Reifegradbestimmung durch, um das Unternehmen in allen CRM-relevanten Dimensionen zu bewerten. In einem moderierten Zielworkshop harmonisierten wir anschließend die unterschiedlichen Management-Anforderungen. Darauf aufbauend entwickelten wir detaillierte Use Cases für das künftige Kundenmanagement, formulierten exakte Anforderungen an Technologie und Organisation und überführten diese final in einen konkreten Handlungsplan.

Ergebnis

Der Kunde erhielt eine fundierte und eindeutige Empfehlung hinsichtlich der einzusetzenden CRM-Technologie. Mit dem maßgeschneiderten Handlungsplan liegt nun eine konkrete, bereichsübergreifende Roadmap für die Realisierung vor. Die Verantwortlichen können die benötigten Ressourcen für die Implementierung exakt einschätzen und das CRM-Projekt trotz hohem Tagesgeschäft strukturiert umsetzen.

Abgestimmter
Zielprozess für
koordinierte
Unternehmens-
steuerung

Ausgangslage

Bei einem Energieversorger waren Ziele nur unvollständig und zusammenhanglos formuliert. Eine übergreifende Koordination von Zielen und Maßnahmen fehlte vollständig.

Herausforderung

Jeder Bereich optimierte isoliert für sich, ohne die Auswirkungen auf andere Bereiche zu berücksichtigen. Dies führte zu zahlreichen Abstimmungsrunden und wiederkehrenden Konflikten um knappe Ressourcen. Ohne eine übergreifende Zielkoordination fehlte die Grundlage für eine abgestimmte Planung und wirkungsvolle Zusammenarbeit.

Insentis Beitrag

Wir haben gemeinsam mit der Geschäftsführung einen bereichsübergreifenden Zielprozess eingeführt und koordiniert. Dabei wurden Abhängigkeiten zwischen den Bereichen sichtbar gemacht und Ziele systematisch aufeinander abgestimmt, sodass eine verbindliche Grundlage für Planung und Ressourceneinsatz entstand.

Ergebnis

Abgestimmte Ziele, die als belastbare Basis für die Wirtschaftsplanung des Folgejahres dienten. Projekte und Ressourcen wurden auf Grundlage der gemeinsam vereinbarten Ziele deutlich besser koordiniert und gesteuert.

Einführung
Unternehms-
entwicklung
und PMO

Ausgangslage

Im Unternehmen liefen zahlreiche Projekte parallel, ohne dass ein Gesamtüberblick bestand. Projekte wurden nicht konsequent abgeschlossen und banden über lange Zeiträume wertvolle Ressourcen. Insbesondere Leistungsträger waren in zu viele entscheidende Projekte gleichzeitig eingebunden.

Herausforderung

Es fehlte ein einheitliches Verständnis darüber, was ein Projekt ausmacht und wie es gesteuert werden sollte. Einige Bereichsleiter wehrten sich aktiv gegen mehr Transparenz, da die Befürchtung bestand, an den Ergebnissen ihrer Projekte gemessen zu werden. Diese Widerstände erschwerten die Einführung übergreifender Steuerungsmechanismen erheblich. Ohne verbindliche Standards und klare Verantwortlichkeiten blieben Priorisierung und Ressourceneinsatz dem Zufall überlassen.

Insentis Beitrag

Wir haben ein Project Management Office (PMO) aufgebaut und ein Bewertungsraster zur einheitlichen Klassifizierung und Priorisierung von Projekten eingeführt. Ergänzend wurden standardisierte Meetings etabliert, in denen der aktuelle Stand aller strategisch relevanten Projekte transparent gemacht, Abhängigkeiten besprochen und Entscheidungen über Fortführung oder Stopp verbindlich getroffen wurden.

Ergebnis

Vollständige Transparenz über alle strategisch relevanten Projekte sowie eine koordinierte Ressourcensteuerung. Neue Projekte mussten fortan nach einem definierten Prozess eingereicht und genehmigt werden – so entstand eine verbindliche Grundlage für Priorisierung und unternehmerische Fokussierung.

Einführung CRM
gemeinsam mit
Great Place To Work

Ausgangslage

Das bestehende CRM sollte genutzt werden, um Kundenanfragen zu neuen, technisch komplexeren Themen gezielt an den passenden internen Bearbeiter weiterzuleiten. Das Kundencenter hatte diese Aufgabe bisher übernommen, stieß dabei jedoch zunehmend an seine Kapazitäts- und Kompetenzgrenzen.

Herausforderung

Es mussten mehrere Abteilungen in den Prozess eingebunden werden. Zwar existierte auf dem Papier bereits eine Prozesskette, die Fälle klassifizieren und an den passenden Ansprechpartner weiterleiten sollte – in der Praxis wurde sie jedoch nicht gelebt. Die eingebundenen Abteilungen fühlten sich nicht ausreichend integriert und befürchteten, Aufgaben übernehmen zu müssen, die eigentlich dem Vertrieb oblagen. Diese Widerstände blockierten eine wirksame abteilungsübergreifende Zusammenarbeit.

Insentis Beitrag

Wir haben Workshops moderiert, in denen gemeinsam mit allen Beteiligten praxistaugliche Lösungen identifiziert und verbindlich vereinbart wurden. Dabei haben wir auch teils kritische Führungs- und Abstimmungsgespräche moderiert, um Vorbehalte offen zu adressieren, Rollen klar abzugrenzen und ein gemeinsames Verständnis der Verantwortlichkeiten zwischen den Abteilungen herzustellen. So entstand eine von allen getragene Lösung statt einer verordneten Prozessänderung.

Ergebnis

Unter allen Beteiligten abgestimmte und akzeptierte Prozesse für die Bearbeitung von Kundenanfragen. Die bestehenden Ressourcen wurden gezielt geplant, um den Anfragen qualitativ und zeitlich gerecht zu werden – mit klaren Zuständigkeiten und einer tragfähigen Basis für die tägliche Zusammenarbeit.

Aufbau eines
Innovationshubs
für nachhaltiges
Umsatzwachstum

Ausgangslage

Im Unternehmen sollten neue Produkte für spürbares Umsatzwachstum und eine neue strategische Marktposition entwickelt werden. Doch interne Widerstände führten zu erheblichen Verzögerungen, und die bestehenden Prozesse waren für die anfänglich kleinteiligen Produktentwicklungen nicht ausgelegt.

Herausforderung

Im Unternehmen bestand keine ausgeprägte Innovationskultur, gleichzeitig war man auf die vorhandenen Ressourcen angewiesen. Neue Mitarbeitende für die Identifikation und Etablierung innovativer Themen konnten nur sehr begrenzt gewonnen werden. Es galt daher, einen Weg zu finden, der Innovation außerhalb der bestehenden Strukturen ermöglicht, ohne die Organisation zu überfordern – und zugleich die bestehende Belegschaft für die Skalierung erfolgreicher Ansätze einzubinden.

Insentis Beitrag

Wir haben einen Innovationshub konzipiert und aufgebaut, der die Entwicklung neuer Ideen bewusst außerhalb der bestehenden Strukturen ermöglichte. Gleichzeitig wurde ein Skalierungsmodell entwickelt, das attraktive und aussichtsreiche Innovationen gezielt in die bestehende Organisation überführte – unter Einbindung der vorhandenen Belegschaft. So entstand ein geschützter Raum für Neues, ohne die Anschlussfähigkeit an das Kerngeschäft zu verlieren.

Ergebnis

Erfolgreiche Etablierung einer eigenständigen Innovationsgesellschaft sowie Skalierung von zwei besonders attraktiven Geschäftsbereichen. Damit wurde die Grundlage für nachhaltiges Umsatzwachstum und eine neue strategische Marktposition geschaffen.

Aufbau von
Produkt- und
Projektmanagement
für eine
Ausgründung

Ausgangslage

Die Ausgründung eines etablierten Mittelständlers aus der Elektrotechnik mit Fokus auf Connectivity Solutions musste eigene Strukturen aufbauen, um in einem dynamischen und innovationsgetriebenen Marktumfeld schnell und wettbewerbsfähig agieren zu können.

Herausforderung

Die bestehenden Strukturen genügten den Anforderungen nicht. Sowohl das Projektmanagement als auch das Produkt- und Innovationsmanagement mussten neu aufgebaut werden, um agile Methoden effektiv einsetzen zu können und neue Produkte zielgerichtet und schnell zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Es fehlte an klaren Prozessen, Verantwortlichkeiten und einer durchgängigen Qualitätssicherung – sowohl für interne als auch für Kundenprojekte.

Insentis Beitrag

Wir haben die Strukturen und Prozesse für Produkt- und Projektmanagement entwickelt, etabliert und den Bereich interimsmäßig geführt – einschließlich der Unterstützung bei der Neubesetzung der Stelle. Die agilen Entwicklungsprozesse wurden streamlined und konsequent umgesetzt sowie ein QS- und Testsystem eingeführt. Dies betraf interne Projekte, Kundenprojekte und die Produktentwicklung gleichermaßen.

Ergebnis

Projekte wurden einheitlich, schneller und in höherer Qualität durchgeführt – bei gleichzeitig gesteigerter Transparenz, Vorhersagbarkeit und Planungssicherheit. Der Bereich wurde erfolgreich aufgebaut und in den Linienbetrieb übergeben.

Entwicklung
einer
Digitalisierungsstrategie
für ein Stadtwerk

Ausgangslage

Ein Stadtwerk benötigte eine stringente Digitalisierungsstrategie, da bisherige Strategien dieses Feld nicht adressiert hatten. Die Bereiche wurden unabhängig voneinander aktiv – diese Aktivitäten sollten nun kanalisiert und in eine gemeinsame Richtung gelenkt werden.

Herausforderung

Das Stadtwerk war durch das Tagesgeschäft stark ausgelastet, sodass Ressourcen knapp waren. Gleichzeitig bestanden unterschiedliche Meinungen zu Zielsetzung, Inhalt und Notwendigkeit einer Digitalstrategie. Es fehlte ein gemeinsames Verständnis als Grundlage für eine abgestimmte und tragfähige Strategieentwicklung.

Insentis Beitrag

Wir moderierten den Prozess zwischen allen beteiligten Bereichen und etablierten ein gemeinsames Zielbild. Über ein Reifegradmodell und einen Best-Practice-Abgleich wurden die Grundlagen geschaffen. Darauf aufbauend definierten wir das Ambitionslevel für die verschiedenen Felder und Bereiche, leiteten konkrete Maßnahmen ab und überführten diese in eine Abhängigkeitsmatrix sowie eine priorisierte Roadmap.

Ergebnis

Es lag eine umfassende, bereichsübergreifend abgestimmte Digitalisierungsstrategie inklusive priorisierter Roadmap vor. Die Strategie schuf Klarheit über Ambitionslevel, Verantwortlichkeiten und Abhängigkeiten und wurde direkt in die operative Umsetzung überführt.

Vermarktung
einer Kontakt-
nachverfolgungslösung
im Corona-Umfeld

Ausgangslage

Während der Corona-Pandemie wurden zwischenmenschliche Kontakte massiv eingeschränkt. Am Markt entstanden elektronische Kontaktverfolgungslösungen. Ein IT-Dienstleister hatte eine vielbeachtete eigene Lösung entwickelt, die nun aktiv vermarktet werden sollte.

Herausforderung

Nach anfänglichen Vermarktungserfolgen brach der Erfolg ein. Ein prominenter Wettbewerber drängte mit massiver Medienpräsenz und einem bekannten Markenbotschafter auf den Markt, wodurch eine sachliche Diskussion mit beschaffenden Behörden praktisch unmöglich wurde. In diesem aufgeheizten Umfeld musste die eigene Lösung weiterhin sichtbar und im Gespräch gehalten werden.

Insentis Beitrag

Wir haben in diesem hoch komplexen Umfeld kurz- und mittelfristige Marketingmaßnahmen entwickelt und umgesetzt, um die Lösung im Markt sichtbar zu halten. Darüber hinaus übernahmen wir das Projektmanagement – u. a. bei der Ausschreibung für eine landesweite Generallösung. Durch gezielte Nutzung eigener Kontakte auf politischer Ebene konnten wir wichtige Entscheidungsträger direkt adressieren.

Ergebnis

Trotz des extrem schwierigen Marktumfelds konnten Markterfolge erzielt werden. Durch gezielte Intervention wurde erreicht, dass ein großes Bundesland nicht die prominente Wettbewerbslösung beschaffte, sondern stattdessen auf eine offene Paketlösung auf Basis des eigenen Produkts setzte.

Strategische
Positionierung
eines
IT-Dienstleisters
vor Fusion

Ausgangslage

Ein kommunaler IT-Dienstleister strebte eine Fusion mit einem benachbarten Dienstleister an. Im Vorfeld wollte sich das Unternehmen unabhängig vom laufenden Fusionsprojekt über eigene Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken klar werden, um sich professionell in die Fusion einbringen zu können.

Herausforderung

Neben dem laufenden Tagesgeschäft und dem parallel stattfindenden Fusionsprojekt mussten ausreichende Freiräume für eine fundierte SWOT-Analyse geschaffen werden. Zudem lagen bisher unzureichende Informationen für ein wirksames Stakeholder-Management vor – insbesondere im Umgang mit den Aufsichtsgremien. Gleichzeitig mussten angemessene Qualitätssicherungszyklen für das Fusionsprojekt etabliert werden.

Insentis Beitrag

Wir haben unsere Expertise aus Kooperations- und Fusionsprojekten eingebracht und die SWOT-Analyse methodisch begleitet. Im Stakeholder-Management unterstützten wir mit strukturierten Analysen und Handlungsempfehlungen. Darüber hinaus fungierten wir als externer Sparringspartner zur Qualitätssicherung des übergeordneten Fusionsprojekts.

Ergebnis

Operativer Input für den professionellen Umgang mit Aufsichtsgremien im Rahmen des Fusionsentscheidungsprozesses. Konkrete Ausgestaltungsoptionen für die Aufbauorganisation des fusionierten Unternehmens als fundierte Entscheidungsgrundlage für die Geschäftsführung.

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Ihr Ansprechpartner:

Markus Rücker

Mobil: +49 172 868879
markus.ruecker@insentis.com

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